Gerade läuft »Der Teufel trägt Prada 2« in den deutschen Kinos. Die Allianz Schadenexpert:innen haben die Filmszenen analysiert und verraten, welche Versicherungsschäden in der glamourösen Modewelt lauern.

Zwanzig Jahre nach den Geschehnissen des ersten Films ist Andrea Sachs (Anne Hathaway) längst keine Assistentin mehr, sondern eine anerkannte, preisgekrönte Journalistin. Doch eine unerwartete Wendung wirft sie zurück auf Anfang: Andrea und ihr gesamtes Redaktionsteam werden überraschend entlassen. Wieder einmal steht sie vor der Frage, wie es beruflich weitergehen soll – und landet ausgerechnet dort, wo alles begonnen hat: beim Modeverlag Runway. Unter der Leitung von Miranda Priestly (Meryl Streep) kehrt Andrea zurück in die Modewelt. Was folgt, ist eine erneute Zusammenarbeit zweier starker Persönlichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Schadenfall 1: Ein Fleck mit teuren Folgen
Für ein Event in den Hamptons reist das Runway-Team gemeinsam an – selbstverständlich perfekt gestylt. Andrea darf sich dafür im legendären Kleiderarchiv von Runway bedienen, wo viele hochpreisige Designerstücke aufbewahrt werden. Einzelne Kreationen sind schnell mehrere Tausend Euro wert. Unvorhergesehene Schäden an den Beständen können erhebliche finanzielle Verluste verursachen.
Für das Event leiht sich Andrea ein Leinenkleid von Gabriela Hearst im Wert von 7.380 Euro. Beim Dinner passiert das Missgeschick: Sie kleckert auf das teure Stück. Ihr Versuch, den Fleck mit Wasser und Seife zu entfernen, verschlimmert die Situation noch. Eine professionelle Reinigung des Kleides würde rund 500 Euro kosten, aber es ist davon auszugehen, dass das Kleid zum vollständigen Preis ersetzt werden muss. Da Andrea das Kleid beschädigt hat, würde in diesem Fall ihre private Haftpflichtversicherung greifen.
Bekannte Gesichter, neue Konflikte
Schadenfall 2: Wenn ein Karrieretraum zu Bruch geht
In Mailand soll bei einem exklusiven Dinner ein wichtiger Karriereschritt für Miranda Priestly verkündet werden. Doch der elegante Abend nimmt ein jähes Ende: Ein Gast erleidet einen plötzlichen gesundheitlichen Notfall, stürzt und fällt dabei über einen festlich gedeckten runden Dinnertisch. Der Tisch kippt um, Geschirr, Gläser und aufwendige Dekoration gehen zu Bruch – ebenso der hochwertige Tisch selbst.
In der noblen Location summiert sich der Schaden schnell auf beachtliche Höhe. Je nach Ausstattung kostet der Tisch etwa 4.000 Euro, für das zerstörte Geschirr und die Gläser kommen geschätzt weitere 4.000 Euro hinzu, für Blumen, Kerzenständer und Dekoration nochmals etwa 2.000 Euro. Insgesamt entsteht so ein Schaden von rund 10.000 Euro.
Da der Vorfall auf einen akuten medizinischen Notfall zurückzuführen ist, könnte das Hotel auf Forderungen gegenüber dem verursachenden Gast verzichten und den Schaden stattdessen über die eigene Inhaltsversicherung regulieren.
»Der Teufel trägt Prada 2« zeigt: Auch Jahre später bleibt die Modewelt ein Hochrisikoumfeld – nicht nur emotional, sondern auch finanziell. Ob luxuriöse Einzelstücke, internationale Reisen oder exklusive Events: Wo Perfektion erwartet wird, reichen kleine Unfälle für große Schäden.
Der Gesamtschaden in »Der Teufel trägt Prada 2« beträgt
17.380 Euro

Text Darien Uch
Fotos Walt Disney Studios Motion Pictures Germany







