TV-Moderator Günther Jauch beschäftigt sich im Rahmen einer Allianz Kooperation intensiv mit dem Thema Altersvorsorge. Was er daran spannend findet und wie er selbst vorgegangen ist, erzählt er im Interview.
Zur Person

Günther Jauch ist seit Juli 2024 Markenbotschafter für die Allianz Lebensversicherung. In dieser Rolle wirbt er für private Altersvorsorge, Absicherung und Vermögensaufbau, um das Bewusstsein für den steigenden Vorsorgebedarf in Deutschland zu stärken.
Er ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt mit seiner Familie in Potsdam.
Wie nehmen Sie die Zusammenarbeit mit der Allianz wahr? Wie hat sich diese im Verlauf des ersten Jahres entwickelt? Ich habe mich natürlich gefreut, denn es gibt ja nicht so viele Weltmarktführer in den entsprechenden Branchen, die einen da ansprechen. Deswegen habe ich das gerne gemacht. Und ich muss auch sagen, dass mich die Themen Rente, Altersversorgung und Kapitalaufbau selbst interessieren und dass ich eine Menge gelernt habe.
Günther Jauch zur Zusammenarbeit mit der Allianz
Gerade beim Thema Vermögensaufbau und Altersvorsorge fällt auf, dass sich viele erst spät damit beschäftigen. Warum ist es so wichtig, früh zu starten? Wenn man die ersten zehn Jahre verpasst, verpasst man eigentlich durch den Zinseffekt viel mehr. Selbst kleine Beträge können da schon einen großen Unterschied machen. Wenn man zum Beispiel 50 Euro im Monat in den zehn Jahren zwischen 24 und 34 anlegt, ist das am Ende eine enorme Summe. Abwarten ist also das Teuerste, was man tun kann.
Viele junge Menschen haben ganz andere Dinge im Kopf. Wie erreicht man diese Zielgruppe? Ich verstehe, dass bei jungen Leuten oft anderes wichtiger ist. Aber wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt und sie die Zusammenhänge verstehen, merken sie, wie groß der Unterschied ist, wenn man früh anfängt. Unsere Aufgabe ist es, diesen Dialog zu führen und die Frage zu stellen: Wo soll‘s denn hingehen?
Früher gab es oft klare Lebensläufe. Heute sind die Wege vielfältiger. Was bedeutet das für die Vorsorge? Das hat einen großen Einfluss. Trennungen, veränderte Lebensumstände oder das späte Antreten eines Erbes können finanzielle Pläne durcheinanderbringen. Deshalb muss man flexibel bleiben und trotzdem früh Strukturen schaffen.
»Niemand, der heute eine Betriebsrente bekommt, sagt, dass das eine schlechte Idee war«
Günther Jauch
Wie sind Sie persönlich vorgegangen, um vorzusorgen? Von meinen Honoraren bei Radio und Fernsehen sind automatisch sieben Prozent in eine Pensionskasse geflossen. Ich habe statt 100 Euro eben 93 Euro bekommen. Das habe ich gar nicht bemerkt und am Ende kam da ein schöner monatlicher Betrag heraus. Niemand, der heute eine Betriebsrente bekommt, sagt, dass das eine schlechte Idee war.
Günther Jauch über seine erste Vorsorgestrategie
Wo sehen Sie die größte Herausforderung bei der Rente? Die durchschnittliche gesetzliche Rente liegt bei 1.000 bis 1.300 Euro. Die Wunschrente liegt bei 2.200 bis 3.000 Euro. Da klafft eine riesige Lücke. Wer nur auf die gesetzliche Rente setzt, wird diese Lücke nicht schließen können. Aber: Einen seriösen Partner an der Seite zu haben, der einen Überblick über all das hat, ist ein guter Anfang.
Text Zeljana Pecikoza
Fotos Allianz
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