KöperSchutzPolice: Vier FallbeispieleKöperSchutzPolice: Vier Fallbeispiele

12.10.2020

Voller Körpereinsatz erfordert besonderen Schutz

Die Allianz KörperSchutzPolice sichert die finanziellen Folgen bei Beeinträchtigung bestimmter körperlicher oder geistiger Fähigkeiten ab. Schon wenn man eine Hand nur noch ein­geschränkt nutzen kann, zahlt die Versicherung. Vier Fallbeispiele.

Hollywoodstar Julia Roberts versichert ihr Lächeln, Sängerin Jennifer Lopez den Hintern, Fußballer Cristiano Ronaldo beide Beine und »James Bond 007« Daniel Craig gleich den ganzen Körper. Genau wie Anja Rittner. Selbst wenn die 37-Jährige keine Prominente ist, so ist auch für sie ihr Körper ihr Kapital. »Wenn ich meine Hände nicht mehr benutzen kann, dann war’s das«, sagt die zahnmedizinische Fachangestellte, »dann kann ich meinen Beruf nicht mehr ausüben.« Rittner ist Spezialistin für professionelle Zahnreinigung. Bis zu acht Patienten behandelt sie pro Tag in der Praxis in Dresden. Ihre Gesundheit ist ihr wichtig. »Doch was passiert, wenn ich meine Arme nicht mehr hochkriege? Wie bin ich abgesichert, wenn ich einen Schlaganfall bekommen sollte? Welche Summe brauche ich, um Rechnungen und den Immobilienkredit zu bezahlen, wenn ich krank werden sollte?« 

Anja Rittner recherchierte nach Möglichkeiten und informierte sich bei ihrer Beraterin. Diese empfahl ihr die KörperSchutzPolice (KSP) als ideale Vorsorge für alle, die beruflich größtenteils körperlich oder handwerklich tätig sind. »Das war genau meins«, sagt sie. Versichert sind Fähigkeiten wie der Gebrauch einer Hand, Heben und Tragen, Knien und Bücken sowie Sehen und Sprechen. Die KSP schützt auch bei Pflegebedürftigkeit und optional bei häufig auftretenden schweren Krankheiten wie Krebs oder Multipler Sklerose. »Das Schicksal kann man nicht beeinflussen«, sagt Rittner, »aber ich kann vorsorgen, und das gibt mir die Sicherheit, nicht im Regen zu stehen, wenn es darauf ankommt.«

Sie führen ihren Beruf mit Leib und Seele aus

Thomas Böhnlein 
Beruf: Walzenfahrer im Straßenbau

Wichtigste Körperteile: Beine und Hände. Was mir passiert ist? Komplikationen nach einem Arbeitsunfall, bei dem mein linker Fuß schwer verletzt wurde. 
Ich hatte zum Glück eine KörperSchutzPolice, denn ohne wüsste ich heute nicht, wovon ich meinen Lebensunterhalt bezahlen soll. 
Warum es wichtig ist, sich abzusichern: Aus schmerzlicher Erfahrung weiß ich, dass man sich auf Berufsgenossenschaft und Arbeitsamt allein nicht verlassen kann. 
Lebensmotto: Nicht aufgeben – und Dankbarkeit. Ich hatte noch Glück im Unglück. Einem Arzt verdanke ich viel, sonst säße ich heute im Rollstuhl.

Michaela Wegner
Beruf: Erzieherin

Wichtigste Körperteile: Hände und Arme. Die brauche ich zum Umarmen und Trösten. 
Was ich an meinem Beruf liebe: Dass jeder Tag anders ist und ich den Kindern beim Wachsen zusehen darf. 
Was mir passieren könnte? Taub zu werden. Oder die Stimme könnte versagen.
Ich habe eine KörperSchutzPolice, weil mich mein Mann davon überzeugt hat, dass man im Leben immer einen Plan B braucht, falls mal was schiefgeht. 
So wichtig ist mir Absicherung: Traumberuf hin oder her. Man weiß im Leben nie, was kommt. 
Lebensmotto: Frei nach Pippi Langstrumpf: »Sei frech, wild und wunderbar!« Das rate ich auch den Kindern.

Michaela Wegner ist Erzieherin. Die 40-Jährige leitet die Kindertagesstätte Parkeulen in Hennickendorf bei Berlin. »Wir sind sehr naturverbunden, und unser Haus liegt malerisch oben auf einem Berg mitten in einem Park«, erzählt sie. Es ist ein kleines Paradies für die momentan 41 Kinder. »Das ist mein Traumjob, ich glaube, ich bin dafür geboren.« 

Das Motto der rothaarigen jungen Frau ist, frei nach Pippi Langstrumpf: »Sei frech, wild und wunderbar!« Trotz optimistischer Einstellung hat sie sich Gedanken gemacht, was passiert, wenn die bunte Idylle mal kippt: »Meine wichtigsten Körperteile? Hände und Arme. Die brauche ich zum Trösten und zum Umarmen. Und zurzeit wegen Corona auch zum Desinfizieren. Ohne Stimme könnte ich vermutlich nicht mehr weitermachen oder müsste mich mit den Kindern über Zeichensprache verständigen. Aber ohne Berührung? Das wäre schrecklich.« 

»Der Job geht tatsächlich auf die Ohren«

Michaela Wegner

Ihr Ehemann ist Softwareentwickler und hat für sich eine KörperSchutzPolice abgeschlossen. Sein Rat: »Du bist wichtig, du brauchst das auch, gerade für den Job, den du so liebst.« Die beiden haben drei gemeinsame Kinder, und das Haus, in dem sie leben, ist noch nicht abbezahlt. Michaela Wegner sagt: »Ich bin so ein Sicherheitstyp und sag mir: Wenn wirklich was passiert, dann hat man mit der Versicherung noch einen Plan B. Auf die gesetzliche Rente kann ich mich nicht verlassen, ich war ja neun Jahre zu Hause.« Die Risiken ihres Berufs sind ihr bewusst. »Manche älteren Erzieherinnen haben es vom vielen Heben im Rücken oder werden durch das dauernde Kindergeschrei schwerhörig«, erzählt Wegner. Eine Kollegin sei wegen chronischen Tinnitus sogar frühzeitig in Rente gegangen. »Der Job geht tatsächlich auf die Ohren, ich merke das auch. Und abends bin ich manchmal ziemlich heiser, denn den ganzen Tag laut zu sprechen strapaziert die Stimmbänder.« Auch im Alltag lauern Tücken: »Vor Kurzem ist mir beim Spielen ein schwerer Holzblock auf den Zeh gefallen.« Zum Glück nur eine Prellung. »Das hätte für meinen Fuß auch schlimmer ausgehen können.« 

Ob Medizin oder Musik – in jedem Fall hilfreich

Anja Rittner 
Beruf: Zahnmedizinische Fachangestellte

Wichtigste Körperteile: Hände und Rücken.
Was ich an meinem Beruf liebe: Wenn mich Patienten nach der Zahn­reinigung mit einem strahlenden Lächeln ansehen.
Was mir passieren könnte? Ein Bandscheibenvorfall. Ich habe eine KörperSchutzPolice, weil man das Schicksal nicht beeinflussen kann und es morgen schon so weit  sein kann.
So wichtig ist mir Absicherung: Beruhigend, zu wissen, dass man im schlimmsten Fall wenigstens finanziell keine Sorgen hat.
Lebensmotto: Wenn man hinfällt: Krone richten, wieder aufstehen.

Rosalyn Sabo 
Beruf: Musikerin & Musikpädagogin

Wichtigste Körperteile: Die rechte Hand auf der Zither bedient 25 Saiten. Die Linke ist am Griffbrett und für die Melodie zuständig.
Was ich an meinem Beruf liebe: Junge Menschen für die Welt der Musik zu begeistern. 
Was mir passieren könnte? Ein Bandscheibenvorfall. 
Ich interessiere mich für eine KörperSchutzPolice, weil ich, seit mein Vater ein Pflegefall wurde, weiß, wie wichtig Absicherung auch für meinen Beruf ist. 
Was man nicht versichern kann: Lebensfreude. 
Meine Philosophie: Musik ist mein Lebenselixier.

 
Aus einem Arztbericht werden schnell mehrere Akten

Eine Welt ohne Musik kann sich Rosalyn Sabo nicht vorstellen. Ihr Instrument ist die Zither. »Mein Hauptwerkzeug sind die Finger. Die Saiten zum Klingen zu bringen erfordert viel Ausdauer in den Sehnen«, sagt die Musikerin und Lehrerin aus Waldkraiburg in Oberbayern. Schon zwölf ihrer Schüler haben den Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« gewonnen. Sie selbst gibt Konzerte mit ihrer Band ZitherRausch. Wie der Name andeutet, ist die Musik ein wilder Mix – aus alpenländischen Rhythmen, Westernsound, irischer Musik und Balkanklängen. »Als Profi beschäftigt man sich täglich vier bis acht Stunden mit seinem Instrument.« Nicht mehr spielen zu können wäre schlimm für sie. »Es gibt ja keine Prothesen, die das Fingerspitzengefühl ersetzen.« Sie hatte früher eine spezielle Absicherung für die Hände und ein Bein. »Ich spiele auch Klavier, da brauche ich den rechten Fuß fürs Pedal«, sagt sie. »Doch die Versicherung war mir bald zu teuer. Hätte es damals die KörperSchutzPolice gegeben, wäre das genau das Richtige gewesen.« Jetzt will sie sich ein Angebot geben lassen. »Wer künstlerisch arbeitet, sollte darüber nachdenken. Wir spielen mit Leib und Seele. Wenn eines davon nicht mehr funktioniert, fällt man ohne Absicherung in ein Riesenloch. Eine schreckliche Vorstellung.«

Thomas Böhnlein aus Grebenhain in Hessen ist tief gefallen. Sein Glück im Unglück war, dass er vorgesorgt hatte. Der heute 42-Jährige, der im Straßenbau gearbeitet hat und als Walzenfahrer den frischen Asphalt glättete, verletzte sich vor drei Jahren beim routinemäßigen Befüllen der Wassertanks, die die Maschine kühlen. Böhnlein rutschte ab, als er zur Kabine hochkletterte. Dabei verhedderte sich sein ­linker Fuß. »Ich lag auf dem Boden, und der Fuß steckte im Tritt.« Er meldete den Vorfall dem Polier und dachte sich: »So schlimm wird es schon nicht sein. Wie oft habe ich mir schon eine Blessur geholt. Ein blauer Fleck ist doch nichts Drama­tisches.« Auch der Arzt in der Notaufnahme, der ihn gründlich untersuchte, sagte: »Mensch, Sie haben viel Glück gehabt. Da reicht eine Salbe.« Ein folgenschwerer Irrtum. Böhnlein geht wieder zur Arbeit, die Schmerzen am Fuß sind kaum auszuhalten. 

»Leute, versichert eure Knochen!«

Thomas Böhnlein

Erst eineinhalb Wochen später schaut ein zweiter Arzt genauer hin: »Hoppla, der ist ja doch gebrochen.« Der zweite und dritte Mittelfußknochen sind hin. Ein Gehschuh sollte helfen, aber leider gehen jetzt die Probleme erst richtig los. Es folgt ein zermürbender Leidensweg, man schiebt den Patienten hin und her. Die Krankenakte füllt schließlich mehrere Ordner. »Zeitweise hat man fast keinen Fuß und kein Bein mehr erkannt. Das war nur noch ein Fleischklumpen«, erinnert sich Böhnlein. Irgendwann trifft er einen Arzt, der ihm hilft. »Der hat mich aus dem Rollstuhl geholt, eine Schmerztherapie eingeleitet.« 

Die starke Nervenschädigung am Bein wird bleiben. »Ich fühle nichts mehr, es ist wie totes Fleisch.« In der schwierigen Zeit stand ihm seine Frau zur Seite. Und die Allianz. »Das war unbürokratisch. Die Arztberichte und Gutachten wurden ­geprüft. Relativ schnell bekam ich einen Anruf: ›Herr Böhnlein, der Versicherungsfall ist eingetreten. Machen Sie sich keine Sorgen.‹« Während der Reha hat er durch Zufall einen guten Bekannten getroffen. Der ist Maurer. Bandscheibe und Rücken sind verschlissen. »Er ist arbeitsunfähig wie ich. Doch er bekommt keine Rente. Darum rate ich auch allen Kollegen: ›Leute, versichert eure Knochen!‹«

Text    Michael Cornelius
Fotos  Tony Sojka, Basti Arlt, Ramon Haindl, Thomas Victor

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